WIR SPRECHEN HÜNDISCH

 

 

 

"King" - Weimaraner (06.03.2009)

 

"King" - Weimaraner (06.03.2009) 
 

 

Rohfütterung.

 

 

 

 

  

 

 

 

 

  

 

 

 

  

 

 

 

  

 

 

 

 

 


 

 

Die Ernährung unserer Hunde

Es gibt zwei Arten, seinen Hund zu ernähren:

 

 

Entweder Fertigfutter (bequem)   oder 

    Frischfütterung (gesund)

 

Fertigfutter - was ist das?
 

Den wenigsten Hundebesitzern dürfte klar sein, was alles für "leckere" Sachen in diesen Futtersäcken sind. Von den Chemikalien, Konservierungsmitteln und Geschmacksverstärkern wissen schon viele, und es gibt inzwischen auch zahlreiche Marken, die angeblich ohne diese Schadstoffe auskommen.

 

Wie ihr Futter trotzdem mindestens ein Jahr haltbar sein kann, erklären sie nicht.

Fakt ist, dass die Hundefutterhersteller ihre Grundsubstanzen so einkaufen, dass die Konservierungsstoffe schon enthalten sind.

 

Deshalb brauchen sie bei ihrer eigenen Produktion keine Zusatzstoffe mehr hinzufügen und sie auch nicht zu deklarieren.

 

Anders ausgedrückt: Wenn auf einem Hundefuttersack steht "keine Zusatzstoffe", dann heißt das nur, dass der Hersteller bei seiner Verarbeitung keine Zusatzstoffe hinzugefügt hat; er darf das also auch dann, wenn er Vorprodukte, also Tier- und Getreidemehle, mit Konservierungsstoffen verwendet.


Problematisch ist auch die Undurchsichtigkeit der Herkunft und der Qualität der einzelnen Zutaten. Dazu muss man erst wissen, was alles erlaubt ist unter Begriffen wie "Tierische Nebenprodukte", "Geflügelfleischmehl", "Trockenschnitzel", "Fischmehl" oder "Knochenmehl".


Im folgenden einige Tierkörperteile, die auch in den besseren Hundefutterprodukten enthalten sind:

Hühner: Füße, Schnäbel, Federn, Kot;

Rinder: Blut, Fell, Hufe, Hoden, Kot, Urin.

Dazu kommt der Abfall von Getreidemühlen und Gemüseverarbeitungsfabriken.


Füße, Hufe, Schnäbel, Federn usw. enthalten hohe Mengen an Stickstoff,  die den Rohproteinwert des Futtermittels erhöhen jedoch vom Hund nur schwer verdaut und kaum verwertet werden kann.


Alle Hundefuttersorten bestehen zum größten Teil (60-90%) aus Getreide, was man in der Analyse umgeht, indem man die Getreidesorten einzeln auflistet. So ist es möglich, Fleischmehl als erste Zutat aufzuführen, obwohl zusammengerechnet die Hauptzutat gemischtes Getreide ist.


Vitamine, Enzyme, Aminosäuren und essentielle Fettsäuren werden zerstört, verändert oder beschädigt durch die Erhitzung im Herstellungsverfahren, viele Narkosemittel und Medikamente jedoch nicht.

 

Auf diese Substanzen wird das Futter aber nicht untersucht.

Schon mal überlegt, wo die Kadaver vieler unserer verstorbenen Lieblinge landen?

Antwort: Knochen- und Fleischmehl!


Dazu kommt, dass die Abdeckereien sich oft nicht einmal die Zeit nehmen, Flohhalsbänder von verendeten oder eingeschläferten Tieren oder die Plastikverpackungen vom abgelaufenen Supermarktfleisch zu entfernen, bevor diese zu Knochen- oder Fleischmehl verarbeitet werden.


Gerne verwendet man Füllstoffe wie Rote Beete Masse, da sie den Stuhl dunkel färben und lange im Darm bleiben, was dazu führt, dass der Stuhl sehr fest ist - ein beliebtes Verkaufsargument vieler Hersteller.


Auch benutzen die Fertigfutterhersteller gerne Bezeichnungen wie "Zellulose", was meist einfach eine unverdächtig klingende Bezeichnung für Sägemehl ist.


Also kein geeignetes Hundefuttermittel !!!


Bei der Zubereitung dieses Futters wird alles stark erhitzt und verkocht, anschließend gedörrt um es dann in die uns bekannte Form des Trockenfutters zu pressen. Da bei der Erhitzung - wie wir es schon bei der "Menschennahrung" kennen - die meisten Vitamine zerstört werden, müssen diese künstlich hinzugefügt werden.

(Entnommen aus www.barfers.de )

 

Katzen würden Mäuse kaufen. Schwarzbuch Tierfutter [Broschiert]- Hans-Ulrich Grimm

 


 

Als Alternative gibt es dann noch die:

 

gesunde Ernährung

 

also wie es die Natur dem Hund vorgibt, die

 Rohfütterung!
 

Unsere Hunde bekommen Lamm- und Rindfleisch, Pansen, Blättermagen, Innereien (Herz, Leber, Magen) und Geflügel immer roh und Thunfisch aus der Dose.
 

Schweinefleisch bekommen die Hunde gar nicht,

wegen der Aujeszkyschen Krankheit (Pseudowut).
 

Ab und zu gibt es auch ein rohes Ei (Eigelb, Eiweiß, Eierschale).

Fleischige Knochen (Hühnerhälse, Karkassen und Putenhälse) werden ausschließlich roh verfüttert.

 

Geben Sie niemals gekochte, gebratene oder gegrillte Knochen.

Geben Sie ebenfalls niemals Knochen, an denen kein Fleisch mehr ist. Der Hund benötigt den „Schlüsselreiz Fleisch“ um ausreichend Magensäure für die Verdauung der Knochen zu produzieren.

 

Geben sie das Fleisch in großen Stücken, nicht gewolft und nicht in langen Streifen. Ihr Hund möchte schließlich reißen und kauen!

 

Hunde können Zellulose nicht gut verdauen, und pflanzliche Zellwände bestehen aus Zellulose. Damit der Hund pflanzliche Nahrungsmittel möglichst gut verdauen kann, müssen wir die Zellwände zerstören. Eine Methode dafür ist, das Gemüse (überwiegend Karotten, Blumenkohl, Brokkoli, Gurken, Zuccini) zu kochen, einzufrieren oder leicht anzudünsten, was wiederum einiges an Enzymen und Vitaminen zerstört. Deswegen ist es am besten, das Gemüse und Obst (Äpfel, Bananen, Birnen u.ä.) roh zu pürieren.


Gekochte Kartoffeln, Nudeln, Haferflocken
und Reis gibt es gar nicht.
Milchprodukte, wie Hüttenkäse oder Joghurt, sind nicht notwendig.

Zusätze: Bierhefe, Algenmehl, Kräuter, Leinöl und gemahlene Eierschalen.


Als Belohnungshäppchen gibt es z.B. gekochte Hühnerherzen oder Hühnerbrust, Geflügelfleischwurst und Käse.
 


 

Zubereitung:

 

Das Fleisch ist in Stücken und wird mit den anderen Zutaten vermengt. Unsere Hunde bekommen zwei Mahlzeiten am Tag.


Fleischige Knochen (Putenhälse, Hühnerhälse und Karkassen) werden zweimal wöchentlich gefüttert.

 

Als Snack zwischendurch gibt es getrocknete Rinderkopfhaut, Ochsenziemer, Rinderschlund und Lammohren.

 

Das reinigt und kräftigt das Gebiss, die Hunde sind beschäftigt und es schont die Wohnungseinrichtung.

 

 


 

 

Kosten und Zeitaufwand:

 

 

Frischfleischprodukte beziehen wir zur Zeit von

Dibo, von Geflügelhöfen hier im Umkreis

(erhältlich hier in der Hundeschule AMS)

und Barfmenüs vom Metzger Ebbinghaus in Werne.


Gemüse kaufen wir gefroren, Obst immer frisch.


Bierhefe, Algenmehl, sowie Kräuter, Reisflocken und Trockenwaren beziehen wir von  Barabas und Dibo

 

Mit dem Gemüse und den Zugaben kostet das alles nicht mehr als

Premium-Fertigfutter.

 

Allerdings bekommen unsere Hunde auch gelegentlich hochwertiges Trockenfutter.

 

Gerne erstellen wir Ihnen kostenlos einen Futterplan.


Hundeschule AMS  •  Inh. Andreas Stieb  •  WIR SPRECHEN HÜNDISCH
www.ams-luenen.de